Diagnostik und Therapie

Daun

Therapieplätze für ambulante Chemotherapie

Bei Ihnen oder Ihren Angehörigen wird eine Krebserkrankung vermutet. Das kann Darmkrebs, Brustkrebs, Prostatakrebs, Hautkrebs oder Lungenkrebs sein. Aber es kann sich auch um eine Erkrankung des Blutes (Leukämie) oder der Lymphknoten (Lymphome) handeln.

Ihre Unsicherheit und die Angst sind groß. Daher liegt uns eine sorgfältige Anamnese und Diagnostik sehr am Herzen. Denn wir betreuen Sie kontinuierlich von der Diagnose über die Therapie bis zur Nachsorge. Wir führen alle oralen und Infusionstherapien (Chemo-, Antikörper-, Immun- und zielgerichtete Therapien) durch. Bei uns können Sie sich sicher und aufgehoben fühlen.

Diagnostik

Der Erstkontakt zu uns als Onkologen entsteht oft durch eine Überweisung. Daher ist es uns wichtig, mit Ihnen ein ausführliches Erstgespräch zu führen. Weitere mögliche Untersuchungsmethoden sind:

  • Ultraschall von Bauch, Halsweichteilen, Lymphknoten, Schilddrüse, Brustkorb
  • Blutuntersuchungen (mittels Blutbildanalyse-Gerät vor Ort oder in Zusammenarbeit mit qualifizierten Großlaboren)
  • Diagnostik mit weiteren bildgebenden Verfahren wie Röntgen, Computertomographie (CT), Kernspintomographie (MRT), Szintigraphie, PET-/CT) in Zusammenarbeit mit Krebszentren und Krankenhäusern

Sprechzeiten

Montag
6:30 – 18:00 Uhr

Dienstag
7:00 – 10:30 Uhr

Donnerstag
9:00 – 11:00 Uhr (Blutentnahme)

Therapie

Die Diagnose Krebs ändert alles. Denn Krebs ist nicht nur eine Erkrankung Ihres Körpers, sondern betrifft Ihr ganzes Leben. Daher braucht die Therapie ein sehr kompetentes und erfahrenes Team, welches Sie ambulant betreuen kann oder für eine fundierte Zweitmeinung in Frage kommt. Wir bedanken uns für Ihr uns entgegengebrachtes Vertrauen, was wichtig für alle therapeutischen Entscheidungen ist.

Indem Sie zu uns kommen, schenken Sie uns Ihr Vertrauen. Das ist nicht selbstverständlich, für uns aber unendlich wertvoll.

Wir nehmen uns viel Zeit zum Reden, was Ihre Erkrankung ausmacht, wie sie Ihre Lebensqualität beeinflusst und wie sie behandelt werden können. Alle Entscheidungen über eine sinnvolle Therapie treffen wir mit Ihnen gemeinsam.  

Zum Erstgespräch empfehlen wir Ihnen, Ihre Angehörigen oder einen Vertrauten mitzubringen. In einem ausführlichen Gespräch möchten wir Sie, Ihre Situation und Ihre Krankengeschichte genau kennen lernen.

Bitte bringen Sie folgendes mit:

  • Versichertenkarte
  • Überweisungsschein
  • Liste der aktuell eingenommenen Medikamente
  • Befunde (soweit vorhanden):
    • Laborwerte
    • Entlassungsbericht aus der Klinik
    • Röntgenbefunde
    • Histologiebefunde

Krebserkrankungen

Erkrankungsart

  • Brustkrebs (Mammakarzinom)
  • Lungenkrebs (Bronchialkarzinom, NSCLC und SCLC )
  • Darmkrebs (Kolon- und Rektumkarzinom)
  • Sarkomen und gastrointestinale Stromatumore (GIST) wie Speiseröhren, Magen-, Enddarm, Bauchspeicheldrüsen-Leberkrebs)
  • Neuroendokrine Tumore
  • Hautkrebs (Malignes Melanom)
  • Kopf-Hals-Tumore (Larynxkarzinome)
  • Gebärmutterkrebs (Endometriumkarzinom, Cervixkarzinom)
  • Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom)
  • Nierenkrebs (Nierenzellkarzinom)
  • Harnblasenkrebs (Urothelkarzinom)
  • Prostatakrebs (Prostatakarzinom)
  • Hodentumore (Seminon, Nichtseminome)

mögliche Therapien

  • (Konventionelle) Chemotherapie
  • Immuntherapie mit Checkpoint-Inhibitoren
  • Antikörpertherapie
  • Hormontherapie
  • zielgerichtete Infusions-, Tabletten- oder Spritzentherapie
  • Blut- und Blutplättchenübertragen (Transfusion)
  • Strahlentherapie (in Zusammenarbeit mit spezialisierten Partnern)
  • Ernährungstherapie (Zusatzernährung oder parenterale Ernährung)
  • Schmerztherapie
  • Bisphosphonattherapie (Knochenstabilisierung)

Hämatologische Erkrankungen

Erkrankungsart

  • alle Arten von Anämien
  • Autoimmunthrombopenie (M. Werlhof, ITP)
  • Myelodysplastische Syndrom (Reifungsstörungen des Knochenmarks, MDS)
  • Myeloproliferative Syndrome (Stammzell-Erkrankungen der Knochenmarks):
    • Polyzythämia vera
    • Essentielle Thrombozythämie
    • Primäre Myelofibrose (Osteomyelosklerose)
  • Multiples Myelom (Plasmozytom)
  • Morbus Hodgkin
  • Non-Hodgkin-Lymphom (B-NHL) wie diffus-großzelliges B-NHL, Follikuläres Lymphom, Marginalzonenlymphom, Haarzell-Leukämie
  • Akute myeloische Leukämie (AML), oft in Kooperation mit Onkologischen Zentren
  • Chronisch myeloische Leukämie (CML)
  • Chronisch lymphatische Leukämie (CLL)
  • Abklärung unklarer Thrombosen oder Blutgerinnungsstörungen (Thrombophilie oder Hämophilie)
  • Immundefizienzsyndrome

mögliche Therapien

  • (Konventionelle) Ambulante Chemotherapie
  • Antikörpertherapie
  • Hormontherapie
  • zielgerichtete Infusions-, Tabletten- oder Spritzentherapie
  • Blut- und Blutplättchenübertragen (Transfusion)
  • Immunglobulintherapie
  • Kombinierte Radiochemotherapie in Zusammenarbeit mit Strahlentherapien der Region
  • Ernährungstherapie (Zusatzernährung oder parenterale Ernährung ("über die Vene" mittels eines Portkatheters)
  • Schmerztherapie
  • Bisphosphonattherapie (Knochenstabilisierung)

Beratung bei stationären Behandlungen

Wir beraten Sie auch zu anstehenden stationären Behandlungen und helfen Ihnen, eine geeignete Einrichtung zu finden. Wir kennen die medizinischen Angebote unserer Umgebung und suchen gemeinsam mit Ihnen für Ihre Therapie die richtige Einrichtung aus. Das betrifft u. a. alle Arten von:

  • Operationen
  • Biopsie (die Entnahme von gewebeproben) für die histologische Untersuchung
  • Implantationen von Stents (Gallengang, Speiseröhre, Luftröhre etc.)
  • transarterielle Chemoembolisationen (TACE)
  • Hochfrequenz-/Thermoablationen
  • Bestrahlungen
  • Hyperthermiebehandlungen (bei Weichgewebssarkomen)
  • nuklearmedizinische Behandlungen (SIRT oder Radionukleotidtherapie)
  • Photodynamische Therapien
  • Knochenmarktransplantationen

Unser Standortvorteil

Unser interdisziplinäres Onkologieteam in Daun bietet auch die krankenhausinterne Unterbringung bei palliativen Situationen an. Dadurch können wir schwerkranke Patientinnen und Patienten auch in dieser Phase selbst behandeln.