Als Kryochirurgie bezeichnet man alle Arten von Gefriertechniken. Das Ziel ist der Umbau, die Abhebung oder die Zerstörung von krankhaft verändertem Gewebe

Welche Anwendungsarten unterscheidet man?

Je nach Behandlungsziel werden verschiedene Techniken eingesetzt. Grundlegend funktioniert die Therapie nach dem Prinzip des Wärmeentzugs des betroffenen Gewebes. Unterschiedlich sind aber die Kontaktflächen (beispielsweise eine metallisch und antihaftbeschichtete Kontaktfläche bei einem Kryo-Applikator) oder durch ein Kühlmittel mittels Spray bei einem offenen Verfahren.

Geschlossene Verfahren (Kontakt-Behandlung mit einem Kryo-Applikator)

Die Kontaktfläche wird auf die entsprechende Hautstelle gelegt. Je mehr Druck und Auflagefläche, desto schneller entzieht die Kontaktfläche dem Gewebe Wärme. Manchmal ist ein “Festfrieren” erwünscht, dann nennt man das Kryostripping.

Offene Behandlungsverfahren

Im Gegensatz zu den geschlossenen Verfahren wird hier das Kühlmittel gleich direkt auf das betroffene Gewebe gegeben. Mit einem Spray wird das flüssige Kühlmittel aus einer bestimmten Entfernung auf die zu behandelnde Gewebeoberfläche aufgesprüht. Dieses offene Behandlungsverfahren eignet sich besonders gut für unregelmäßige und nicht glatte Oberflächen.

Diese Standorte bieten Kryotherapie der Haut an:

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