Die Lidstraffung gehört zu den minimal-invasiven Eingriffen der kosmetischen Dermatologie und wird sehr häufig durchgeführt. Durch einen natürlichen Alterungsprozess kommt es häufig vor, dass sich Fettablagerungen im Augenbereich wie bei Tränensäcken oder im Ober- bzw. Unterlid sammeln. Meistens sind es rein ästhetische Gründe, die zu einer Lidstraffung führen. Nur selten ist sie krankheitsbedingt, beispielsweise bei Gesichtsfeldeinschränkungen notwendig.

Wo wird die Lidstraffung angewendet?

Sie dient dazu, Schlupflider zu entfernen, Tränensäcke zu reduzieren, Augenfältchen zu korrigieren und eingesunkene oder erschlaffte Unterlider anzuheben und zu stützen.

Wie wird die Lidstraffung durchgeführt?

Um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen, wird vor der Operation das Gesicht genau vermessen. Dann werden in alle vier Augenlider winzige örtliche Betäubungen injiziert. Nun wird mit einem Skalpell die überschüssige Haut an den Ober- und Unterlidern, eingelagertes Fett und erschlafftes Muskelgewebe entfernt. Wieviel Haut und Fett abgetragen wird, richtet sich ganz nach den individuellen Bedingungen. Die Straffung der Haut und Spannung der Muskulatur wird durch die Reduktion der überschüssigen Haut erreicht.

Wie lange dauert der Eingriff und die Heilung?

Der Eingriff kann ambulant und nur mit örtlicher Betäubung durchgeführt werden und dauert wenige Minuten bis maximal eine Stunde. Nach der OP kommt es meistens zu unproblematischen Schwellungen, die nach wenigen Tagen abklingen. Auch Blutergüsse an den Augen, die eine fatale Ähnlichkeit mit einem “blauen Auge” haben, sind normal und sollten nach einer Woche verschwunden sein.

Was kann ich selber tun, die Heilung zu beschleunigen?

Kalte Kompressen wie Eisbeutel und feuchte Tücher lindern die Schwellung. Auch sollte auf Make-up oder andere auftragende Kosmetika während des Heilungsprozesses verzichtet werden.