Die photodynamische Lichttherapie, oft mit Tageslicht, gehört zu den nichtinvasiven Bestrahlungsverfahren und wird besonders bei Gewebearten angewendet, die sehr schonend behandelt werden müssen.

Wann wird die PDT angewendet?

Vor allem bei onkologischen Erkrankungen wird dieses Verfahren angewendet. Die Bestrahlung dauert von wenigen Minuten bis über eineinhalb Stunden. Gerade bei längeren Bestrahlungszeiten wird das Gewebe nur leicht erwärmt. Meistens wird gibt es nur eine Bestrahlungssitzung und wird mit anderen Therapien kombiniert.

Wofür ist die PDT besonders geeignet?

Vor allem dermatologisch onkologische Erkrankungen eignen sich für die PDT. Hierfür wird zusätzlich zu Wärmestrahlung ein Photosensibilisator auf die erkrankte Hautpartie aufgetragen, bspw. Protoporphyrin IX für die Therapie von aktinischen Keratosen, aber auch ein Substanzgemisch namens MAOP für Basaliome.

Anwendungsgebiete der PDT

  • Hauttumoren wie aktinische Keratosen, Basalzellkarzinome, aber auch nichtonkologische Hauterkrankungen wie Warzen.
  • innere Anwendungen bei palliativen Behandlungen von gastrointestinalen Tumoren und onkologischen Erkrankungen der Speiseröhre, der Galle und des Gehirns.

Wie wird die PDT durchgeführt

Mit einer verschriebenen Salbe wird die zu bestrahlende Stelle behandelt. Nach einer kurzen Einwirkzeit wird sie dann mithilfe einer Tageslichtlampe oder mit echten Tageslicht bestrahlt.

Diese Standorte bieten Photodynamische Lichttherapie (PDT) an:

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