Das Hautkrebsscreening ist eine ab dem 35. Lebensjahr von den gesetzlichen Krankenkassen empfohlene Vorsorgeuntersuchung.

Je früher Hautkrebs erkannt wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Hautkrebs in einem heilbaren Stadium behandelt werden kann. Daher raten wir Ihnen, sich einmal im Jahr untersuchen zu lassen und bieten dafür auch eine erweiterte Vorsorge an:

Bodymapping

  • Kombination von Videodermatoskopie und Ganzkörperkartografie
  • komplette Analyse der Haut und der Muttermale
  • automatisches Auffinden veränderter Hautbereiche
  • Erkennen von Auffälligkeiten und Veränderungen der Haut
  • Dokumentation aller Befunde

Was kann ich selber tun, um frühzeitige Änderungen zu bemerken?

Wie bei allen Tumorerkrankungen gilt: Je früher Krebs erkannt wird, desto besser lässt er sich heilen. daher ist die Früherkennung sehr wichtig.

  1. Achten sie auf Änderungen von Muttermalen und Leberflecken.
  2. Schreiben Sie beobachtete Veränderungen auf.
  3. Achten Sie auf das sogenannte „ugly duckling sign“ (übersetzt: „Zeichen des hässlichen Entleins“). Damit meint man den Effekt, dass Merkmale, die auf ein malignes Melanom hindeuten, sich von der Einheitlichkeit der typischen braunen Flecken (Naevi) abheben und daher auffallen.

Für die Beobachtung zu Hause empfiehlt sich die ABCDE-Regel:

A – Asymmetrie (Asymmetry): nicht symmetrisches Äußere, z. B. ausgefranst

B – Begrenzung (Border): unregelmäßige oder unscharfe Ränder

C – Farbe (Colour): unterschiedlich starke Pigmentierung oder Vielfarbigkeit

D – Durchmesser (Dynamic): größer als 5 Millimeter, Bezug auf Wachstum und Zeit

E – Entwicklung (Evolution): neu, in kurzer Zeit auf gesunder, unauffälliger Haut entstanden