Zentrum für Außerklinische Beatmung

Ältere Frau mit Sauerstoff-Therapie

Die Entlassung in die außerklinische Beatmungspflege steht bevor. Dies ist mit vielen Fragen und Unsicherheiten verbunden. Scheuen Sie sich nicht, uns anzusprechen.

Wofür braucht man eine außerklinische Beatmung?

Die außerklinische Beatmung ist eine Möglichkeit, unseren Patienten vorübergehend oder auch dauerhaft das Atmen im privaten Umfeld zu ermöglichen.

Sie wird immer dann angewendet, wenn die Spontanatmung gefährdet oder nicht mehr vorhanden ist. Dadurch können wir seine Lebensqualität steigern und seine Selbständigkeit fördern.

Dafür bekommen unsere Patienten mechanische Atemhilfen, sogenannte Überdruckbeatmungsgeräte. Oft reicht die Einbeziehung der umgebenden Raumluft aus. Manchmal wird aber auch der Einsatz von zusätzlichem Sauerstoff notwendig.

Die Beatmung kann sowohl nichtinvasiv in Form einer Nasen- oder Mundmaske erfolgen als auch invasiv mithilfe eines Luftröhrenschnitts (Tracheostoma).

Wann ist eine außerklinische Beatmung notwendig?

Gerade bei chronischen Erkrankungen (beispielsweise ALS oder COPD) ist es wichtig, die nachlassenden körperlichen Funktionen weitestgehend zu unterstützen und damit die Lebenszeit zu verlängern und die Lebensqualität zu erhöhen.

Für die Diagnostik sind sowohl das subjektive Empfinden als auch medizinische Befunde entscheidend. Dazu gehören die Lungenfunktionsprüfung (Spirometrie), die Blutgasanalyse und die kontinuierliche Messung des Sauerstoff- und Kohlendioxidgehaltes im Blut mittels eines nächtlichen Monitorings.

Bei Entlassung erhalten Sie einen Wiedervorstellungstermin zur Kontrolle der Therapie. Am Anfang sind häufig Adaptionen notwendig. Daher findet der erste Kontrolltermin schon ca. 4 bis 8 Wochen nach Entlassung statt. Danach sind Kontrollen mindestens 1 – 2 mal jährlich notwendig. Bei Komplikationen oder gravierenden Veränderungen können diese auch eher stattfinden.

Welche Bedeutung hat die außerklinische Beatmung für unsere Patienten?

  1. Wir möchten die Unabhängigkeit unserer Patienten so gut wie möglich verbessern und erhalten.
  2. Wir möchten die Atemfunktion unterstützen und den körperlichen Allgemeinzustand verbessern.
  3. Wir möchten unseren Patienten dabei helfen, die negativen Folgen der Atemschwäche zu verringern und ihre Leistungsfähigkeit zu erhalten.

Dr. Bernd Kurz – Lungenklinik Neustadt

Chefarzt Dr. med. Bernd Kurz
Facharzt für Innere Medizin und Innere Medizin/Nephrologie

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Karin Schroeter – Lungenklinik Neustadt

Karin Schröter
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